Grubenlore 2763, Schacht Havelarwiese (1938 - 1982)

Die Eisenerzgrube Haverlarwiese befand sich in Salzgitter-Gebhardshagen. Im Tagebau (1937 - 1967) und im Tiefbau (1938 - 1982) wurde Brauneisenstein mit einem Eisengehalt von etwa 34 % gefördert und in der Ilseder Hütte und in den "Reichswerken Hermann Göring" - nach Kriegsende "Stahlwerke Salzgitter" - verhüttet. Das. Eisenerzlager erstreckt sich vom oberirdischen Teil bei SZ-Gebhardshagen über SZ-Gustedt, SZ-Altenhagen bis SZ-Lichtenberg und erreicht dort eine Tiefe von über 1 100 m.

Pro Jahr wurden etwa 1 Million Tonnen Erz gefördert. Die größte Fördermenge wurde 1961 mit über 3 Millionen erreicht. Insgesamt wurden etwa 81 Millionen Tonnen Eisenerz gefördert. Nach Kriegsende war Volkswagen der Hauptabnehmer der verhütteten Erze aus Havelarwiese. Der hohe Kieselsäuregehalt und die zunehmend aus Übersee eingeführten Billigerze bewirkten 1982 das vorzeitige Ende des Bergbaus in Haverlarwiese.

Der neue Eigentümer, Jürgen Kolle, hatte die notwendigen Gleisbauarbeiten selbst gemacht - und freute sich, dass alles passte. Besuchergruppen, die an einer Besichtigung interessiert sind, können Kontakt mit Jürgen Kolle aufnehmen: juergen.kolle(at)yahoo.de.


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